|
||
|
|
||
|
Fezzani
(Tunisien)
|
Fezzani, ein traditionaller Folklore-Tanz, ist auch als Sharbia (Krug) bekannt.
Dieser
Tanzstil ist von starken Twist-Bewegungen der Hüfte charakterisiert,
während der Sharbia auf dem Kopf balanciert wird. Die hierfür typischen Rhythmen sind Fezzani, Al A’llegi, Al Gheeta, Saadawi, Jerbi/Kerkenah (isländische Folklore) und Bounawara.
|
|
Chaoui
Bärber
(Algerien) (In der Nähe der Grenze zu Tunisien)
Mädchen tanzen den
Abdaoui normalerweise in Paaren zu einem 8/8 Rhythmus in kleinen,
schnellen Schritten. Dabei drehen sie sich um einen Pfosten (Bendou). |
|
|
Es sieht so aus, als ob sie gleiten würden. Sie tanzen Rücken zu Rücken, während sie das Tempo mit dem Fuß auf den Boden schlagen. Dabei entsteht ein klimpernder Klang durch ihre Fußschellen (Khalkhal). Sie halten ihr Kleid zwischen zwei Fingern, während sie sich beim Bauern (H'djilette) bedanken . Somit entsteht der Eindruck, als ob sie Flügel hätten. |
|
![]() |
Pharonisch (Ägypten)
Eigentlich kann uns heute
keiner erklären, wie die Schritte dieses Tanzes genau ausgeführt
wurden. Dieser ägyptische Tempeltanz kann phantasievoll sein und
inspiriert sich an die Wandmalereien in den antiken Gräbern. |
|
|
|
Zindali
(Algerien)
Dieser Tanz hat ihren
Ursprung im andalusischen Stil und wird normalerweise mit
Tüchern und scharfen Bewegungen im Magenbereich getanzt.
|
|
![]() |
|
|
|
|
Fellahin
(Ägypten) |
![]()
Frauen können mit einem Ballas
(Wasserkrug) oder Korb tanzen und die Männer mit einer ganzen Reihe
von unterschiedlichen Werkzeugen.
Im allgemeninen hat dieser Tanz
immer einen lustigen Charakter und zeigt das Zusammenspiel von
Frauen und Männern. |
|
Raks Sharki (Ägypten) Es handelt sich um den klassischen arabischen Frauentanz, der in vielen arabischen Ländern vorgeführt wird, aber er wurde besondern durch ägyptische Tänzerinnen bekannt. Heute ist dieser Tanz weltweit verbreitet. |
![]() |
Arabisch/Spanisch Andalusisch Maurisch/arabisch andalusisch ist ein spanischer Tanz, der von Nordafrika beeinflußt wird.
Die
Musik, die im 9.
Jahrhundert von Bagdad nach Spanien gelang, zeichnet den Hochpunkt
für die andalusische Bevölkerung ab. Durch eben die Musik wirkt
dieser Tanz besonders aufregend und leistungsstark.
In der tunesischen Version findet man Einflüsse aus Sevilla, in der algerischen aus Cordone (Cordoba), und in der marokkanischen aus Grenada. |
![]() |
|
|
|
Zigeuner 9/8 Dieser ausdrucksvolle Tanz entstand in den türkischen und mazedonischen Tanzstylen und kann von verschiedenen Instrumenten begleitet werden, wie Tamburin (Vrenja im damaligen Jugoslawien), Fingerzimbeln (Türkei) und Holzlöffeln (Bulgarien und Türkei)
|
|
Nubisch/Sudanesisch (Sudan) Süd-Ägypten, Nord-Sudan (Abu Simbel). Die in Ägypten lebende nubische Bevölkerung (Nouba genannt) und die nubische in Sudan (Halaieb genannt), sind das gleiche Volk. Dieser Tanz hat die gleichen Grundschritte wie Khaleegy, weist aber afrikanische Elemente und Akzente aus. Gezeigt werden oft die Interaktion von Männern und Frauen sowie Momente des Alltags. |
|
|
|
Saidi (Oberägypten / Sa’id) Saidi oder Stocktanz stammt aus Oberägypten. Die dort lebende Leute sind für ihren Willen und manchmal sogar für ihre Nüchternheit bekannt. Saidi Männer tragen ihren Stock sehr stolz, wo immer sie hingehen und benutzen ihn sowohl als Gehhilfe als auch zum Schutz. Saidi Frauen versuchen manchmal, das Verhalten der Männern in ihren Tänzen zu ahmen, aber sie zeigen jedoch auch ihre wahre Persönlichkeit.
|
|
Schamadan Der Ägyptische Leuchtertanz ist traditionell auf Hochzeitsfesten getanzt, und genauer während des Umzugs der Brautleute. Es wird geglaubt, daß Kerzen Glück bringen und die bösen Geister vertreiben. Der Schamadan-Tanz als Teil der Ägyptischen Zeffa entstand Anfang des 20. Jahrhunderts. Der erste Tanz, in dem ein Clob (Laterne mit Kerzen) balanciert auf Kopf während der Zeffa, begann Anfang des 20. Jahrhunderts (Lucy Smith). |
|
|
Tunisischer Derwisch/Zar/Geistig: Derwisch, Aissaouiya und Hadhra sind Beispiele für spirituelle, in Festen und in Feiern ausgeführten Tänze, die abgehalten werden, um die Kranken zu heilen, Frauen Fruchtbarkeit zu bringen oder trauernden Familienmitgliedern zu helfen. Manchmal werden die Spenden den Armen gegeben. Auf den meisten Feste sind Heilige (Marabout) anwesend.
|
|
Heilige Frauen (Waleeya) heißen zum Beispiel Lella Fatima und Lella Zaineb. Namen für heilige Männer (Walee) sind beispielsweise Sidi Abdel Kader, Sidi El Mansour, Sidi Ben Ayed und Sidi Abeed.
|
|
|
Malaya Leff/Skandarani:
Dieser Tanz kann am besten als schwungvoll, kokett
und frech beschrieben werden. In Alexandria entstanden, wird
Malaya Leff auch in Kairo getanzt.
In der Version für öffentliche Auftritte zeigen die Frauen Selbstbewußtsein und die Fähigkeit, mit dem Mann ihrer Wahl zu flirten und zu tanzen. |
|
|
AhlamDanceTheatre.com All contents copyright ©2001-2007 Ahlam Dance Theater. All rights reserved.
|